Evangelische StudentInnen Gemeinde Oldenburg

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Repetitorium WS 2019/20 (A)

Hier kannst du nachlesen, was wir bisher gemacht haben..

Wenn du noch weitere kostenlose Literatur möchtest, schau mal ins Wikibook Lagefeuerdiplom.


14. Treffen (30. Januar)((Vorschau!))

The Parting Glas

Lieder für den Semester-Abschlussgottesdienst um 18:15 Uhr in der KHG (Unter den Linden 23)

13. Treffen (23. Januar)((Vorschau!))

Lagerfeuerdiplom-Prüfungen

theoretischer Teil: Ein paar Fragen zur Gitarre, Orientierung in Noten und Harmonielehre (schriftlich)

fachpraktischer Teil: Die Gruppe soll zu einem selbsgewählten Lied mit mindestens drei Akkorden angeleitet und begleitet werden; eine(r) spielt, alle singen.

Verleihung der Zertifikate am:

29.01. 19:00 bei der Gemeindevollversammlung (← Treffen aller!)

12. Treffen (16. Januar)((Vorschau!))

Einspielen

Auffrischung Theorie II: Notenwerte, Pausen, Wiederholungen, Teile der Gitarre (siehe erste Treffen) .....

(siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_musikalischen_Symbolen)

Anzählen üben: lezte viertel durch ein "UND" ersetzten oder besonders betonen Bsp.: 4/4: "1, 2, 3, UND"

d-Moll (Mollparallele zu F-Dur) hergeleitet und geübt

                    Töne (des Akkords)
 e'|---1-|----|---|--
f'
 h |-----|----|--3|--
d'
 g
|-----|--1-|---|-- a
>d |=====|====|===|==
d
 A |=====|====|===|==
A
xE |=====|====|===|==
-
          d-Moll

 

Liede mit d-Moll: I Like the Flowers (Kanon)

weiter Songs ausprobieren

z. B. Sailing, Zeit für Ruhe (Kanon), The House of the Rising Sun

 

11. Treffen (9. Januar)

Lieder wiederholt: Laudato si, Über den Wolken (Akkordfolgen-Wiederholungen zu Nutze machen ||:G a D G:||)

ESG-Info - Rolle vom team: Leitung der Gemeinde, Vertretung nach außen, initiieren und koordinieren der Planung für das kommende Semester, während des Semesters Überblick haben, was läuft und wo's hakt

→ wird gewählt auf der Gemeindevollversammlung am 29.1 19:00 Uhr

Infos Lagefreuerdiplom (siehe 16.1.!)

Infos zur Kohlfahrt am 25.1. 13:00 Uhr ← fällt aus wegen geringer Anmeldezahl

Auffrischung Theorie: {Details siehe frühere Treffen} C-Dur-Tonleiter, Notennamen, Ankerpunkte C (erste Hilfslinie unten) und G (Linie, um die sich der Violinschlüssel kringelt, Dreiklänge (1,3,5, Ton der Tonleiter; 2,4,6, .... "Schneemann"), ist das untere Intervall eine große Terz (4 Halbtonschritte) und das obere eine kleine Terz (3 Halbtonschritte) handelt es sich um einen Dur-Dreiklang / Dur-Akkord; umgekehrt um einen Moll-Akkord, bei jeder Dur-Tonleiter ergeben sich Dur-Akkorde auf der I. Stufe (Tonika), IV. Stufe (Subdominante, im Quintenzirkel links daneben) und V. Stufe (Dominante), in C-Dur sind das C-Dur, F-Dur und G-Dur

F-Dur-Griff hergeleitet aus den Akkordtönen f, a und c - Der erste Finger geht über zwei Saiten. Die tiefe E-Saite darf nicht mit angeschlagen werden.

                    Töne (des Akkords)
 e'|---1-|----|---|-- f'
 h |---1-|----|---|-- c'
 g |-----|--2-|---|-- a
>d |-----|----|--3|-- f
 A |-----|----|---|-- A
XE |-----|----|---|-- -
          F-Dur

neue Lieder: Heute hier morgen dort, Father and Son

10. Treffen (19. Dezember)

neue Lieder: Little Drummer Boy, Winter Wonderland

aufgefrischt: Stille Nacht heilige Nacht, Schneeflöckchen Weißröckchen

Aufnahme der vier Lieder als Weihnachtsgruß

9. Treffen (12. Dezember)

Lieder und Zupfen wiederholt und geübt. Als neuen Akkord die Mollparallele zu C-Dur gelernt: a-Moll (II. Stufe in G-Dur)

                    Töne (des Akkords)
 e'|-----|----|---|-- e'
 h |---1-|----|---|-- c'
 g |-----|--3-|---|-- a
 d |-----|--2-|---|-- e
>A |-----|----|---|-- A
 E |-----|----|---|-- E
          a-Moll 

Zwischenevaluation

Zupfen klingt besonders gefällig, wenn mit dem Daumen der jeweilige Grundton des Akkordes angeschlagen wird, also beim D die D-Saite, beim A die A-Saite und beim E die E-Seite. Bei G die tiefe E-Saite, weil dort, im dritten Bund gegriffen, der Ton G erklingt, bei C die A-Seite, weil dort ein C gegriffen wird.

    D       A/C     E/G
 e'|-------|-------|-------||
 h |-----M-|-----M-|-----M-||
 g |---Z---|---Z---|---Z---||
 d |=D=====|=======|=======||
 A |=======|=D=====|=======||
 E |=======|=======|=D=====||

Lieder zum Üben: Das gesammte Advents- und Weihnachtsrepertoire - zupfen oder anschlagen ad libitum (nach Belieben)

  • anschließend zum Weihnachtsmarkt

8. Treffen (5. Dezember)

Wiederholung: e-Moll, Wechsel G ↔ e und e ↔ C, Kadenz G-e-C-D, Lieder (s. 28.11.)

Anschläge:

Eisenbahnanschlag: 4/4 gleichmäßig nach unten schlagen, dabei immer nach unten (↓) mit Zeige-/Mittel-/Ringfinger und nach Oben (↑) mit dem Daumen(nagel) die Saiten anschlagen. (Lässt sehr wenig Zeit für Akkordwechsel, darum nur ohne Wechsel geübt.)

↓↑↓↑↓↑↓↑
1+2+3+4+

Anschlag ausgedacht, der den Rhytmus von "Laudato Si" aufgreift: Weiterhin wie oben 4/4 gleichmäßig nach unten schlagen. Dabei an Zählzeiten, an denen kein Pfeil ist an dein Seiten vorbei. - Nirgends anhalten oder Pausen machen.

↓  
1+2+3+4+

3/4-Takt (z. B. Leise rieselt der Schnee, Schneeflöckchen, Weißröckchen): Wir versuchen statt ein Mal drei Mal pro Takt anzuschlagen. Die Akkordwechsel müssen dazu flüssig klappen. (Oft üben!)

↓       
1+2+3+   1+2+3+

Anschließend mit Zupfen (s. 21.11.)

Allgemeine Infos zu den ESGn:

  • verschiedene Gruppen, Beratung und besondere Veranstaltungen getragen durch ehrenamtliches Engagement (z. B. Gitarrenkurs-Leitung) und Förderverein der selbstständigen ESG gegenüber Gemeindeabend (Andacht, Mitbringabendbrot, verschiedenes) mittwochs als zentrales Element und hauptamtlichem Pfarrer der landeskirchlich finanzierten ESG
  • Sinn und Zweck des Fördervereins - gerne eintreten - Beitrag beliebig
  • Einladungen:
    • Dienstag 10.12. 19:30 Chorkonzert, Weihnachtslieder singen, Kekse, Tee und Glühwein
    • Mittwoch 11.12. Andacht, dann Weihnachtsmarktbesuch
    • Donnerstag 12.12. beschlossen: regulär Gitarrenkurs mit anschließend kurzem Weihnachtsmarktbesuch (Mi. können manche nicht)
    • Freitag 13.12 19:30 Dankeschön-Weihnachtsfeier vom Förderverein (Wallstraße 24 !, Anmeldung an foerderverein@esg-oldenburg.de)
    • Samstag 14.12 19:00 gemeinsames Konzert der renomierten Chöre Oldenburger Kammerchor (in dem ich mitsinge) und hamburgVOKAL (Ansgarikirche, Edewechter Landstraße 23, OL) - 10 Euro Eintritt (ermäßigt), aber sehr lohnenswerte, einmalige Gelegenheit

Weitere Lieder:

  • Stille Nacht, heilige Nacht
  • O du fröhliche

7. Treffen (28. November)

Einspielen: Lied(er) mit C-Dur + Polonäse (Gans, Gans, Kalb, Gans Gans, Gans, Kalb)

Theorie:

  • Wiederholung / Transferaufgabe: Halbtonschritte -> Vorzeichen in G-Dur
  • Halbton-Schritte heißen auch kleine Sekunde, Ganzton-Schritte (zwei Halbtöne) große Sekunde
  • drei Habtöne nennt man kleine Terz und vier Halbtöne große Terz
  • Harmonielehre: Dreiklänge bilden aus G-Dur-Tonleiter (Achtung Namensdopplung: Dur-/Moll-Dreiklang vs. Dur-/Moll-Tonleiter)
  • Zwei Terzen übereinander ("Schneemann") bilden einen Dreiklang.
  • Dieser kann ein Dur (große Terz unten) oder Moll (große Terz oben) sein. ((oder vermindert))

Neuer Akkord: e-Moll, Wechsel G ↔ e und e ↔ C, Kadenz G-e-C-D

Ein bisschen Theorie, warum welche Akkorde zusammenpassen und warum sich welche als Dur-/ bzw. Moll-Akkorde ergeben:

[Zur Veranschaulichung an der Klaviertastatur.] Die Dur-Tonleiter hat Halbtonschritte (in C-Dur keine schwarze Taste) zwischen den Stufen III.-IV. und VII.-VIII. Akkorde (ohne Zusätze wie 7, sus 4...) sind Dreiklänge, also aus drei verschiedenen Tönen aufgebaut, wobei immer einer übersprungen wird: 1-3-5 (In Noten ein "Schneemann"). Liegen dabei drei Tasten (incl. schwarze) dazwischen, ist der Abstand / das Intervall größer (große Terz), als wenn nur zwei dazwischen liegen (kleine Terz).

Ist dabei die große Terz unten und die kleine Terz oben, handelt es sich um Dur-Akkorde, umgekehrt Moll-Akkorde. Der Moll-Akkord auf der VI. Stufe) hat 2/3 Töne mit dem Dur-Akkord auf der I. Stufe gemeinsam. Darum heißt dieser auch Mollparallele (a-Moll in C-Dur). Der Name ist auch im Quintenzirkel zu finden: darunter im inneren Kreis (oder drei Stufen / Quinten weiter rechts rum). -F-C-G-D-A-E-

Mithilfe des Quintenzirkels sehen wir, -C-G-D-A-E-H- dass wir als Mollparallele (Tonikaparallele) zu G-Dur e-Moll benötigen. Diesen wollen wir jetzt lernen incl. häufiger Wechsel.

Wechsel G ↔ e (Em):
                                                      Töne
 e'|-----|----|--4|--
x(4)         e'|-----|----|---|-- e'
 h |-----|----|---|--
              h |-----|----|---|-- h
 g
|-----|----|---|--              g |-----|----|---|-- g
 d |-----|----|---|--         +(3)
d |-----|---3|---|-- e
 A |-----|---2|---|--
  (2) bleit  A |-----|--2-|---|-- H
>E |-----|----|--3|-- x(4)        >
E |-----|----|---|-- E
          G-Dur                              e-Moll

Wechsel e (Em) ↔ C:
 e'|-----|----|---|--
             e'|-----|----|---|--
 h |-----|----|---|--
         +(1) h |---1-|----|---|--
 g
|-----|----|---|--              g |-----|----|---|--
 d |-----|---3|---|-- x(3) (2)    
d |-----|--2-|---|--
 A |-----|--2-|---|--
 (2)/   +(3)>A |-----|----|--3|--
>E |-----|----|---|--             
E |-----|----|---|--
          e-Moll                              C-Dur

Kadenz um Mollparallele erweitert: G-e-C-D

Lied zum Üben: Laudato si (GG-ee-CC-DD in Dauerschleife)

Neue Lieder: Laudato Si ( ||:GG-ee-CC-DD:|| ), Leise rieselt der Schnee (vorläufig: Am -> C)

6. Treffen (21. November)

Einspielen:

  • 1-2 Lieder mit D, A, G (z. B.: Ich geh mit meiner Laterne)

Wiederholung:

  • C-Dur Akkord, Wechsel C ↔ G
  • Mein Hut, der hat drei Ecken (optional: G7)
  • Wechsel C ↔ D und Kadenz G-C-D-G
  • Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind

Neue Lieder:

  • Taizé Magnificat Kanon ( ||: G-C-D-G :|| ) (musescore Datei zum Mitspielen und Melodie lernen)
  • Schneeflöckchen, Weißröckchen ( G D D G G C D G )

Wiederholung Theorie:

  • Notennamen, Durtonleiter, Halbtonschritte

Neues Lied:

  • Polonäse der Gänse und Kälber (erst nur mitsingen in C-Dur)

Theorie: Quintenzirkel zum Transponieren nutzen (Oder wie wir ein Lied aus einer anderen Tonart in eine umschreiben, die wir schon begleiten können.)

  • Das Stück hat keine Vorzeichen, befindet sich also in C-Dur (vergleiche die Notenlinien außen um den Quintenzirkel)
  • C-Dur nach oben drehen -Es-B-F-C-G-D-A-
  • Wir lesen ab: Tonika: C, Dominante (rechts daneben) G, Subdominante (links daneben) F
  • Zielt-Tonart ist D-Dur, -F-C-G-D-A-E-H- da wir die Akkorde schon kennen: Tonika: D, Dominante: A, Subdominante: G
  • Daraus bauen wir uns wieder eine kleine Übersetzungstabelle:
  Subdominante Tonika Dominante
Ist-Tonart F C G
 
Ziel-Tonart G D A
  • Farbig die neuen Akkorde neben die alten schreiben.

Theorie: Vorzeichen zum Erhalten der Halbtonschritte (Skala): # -is anhängen, (b -es anhängen) {mal gehört haben}

  • Wir haben das Stück von C-Dur nach D-Dur transponiert, also einen Ton höher gemacht
  • Würden wir die Noten auch einfach um einen Ton (/eine weiße Taste) nach oben schieben, wären die Halbtonschritte an anderen Stellen:
  • In diesem Fall D E^F G A H^C D (vgl. 1. und 2. Zeile) zwischen dem 2. und 3. und dem 6. und 7. Ton der Tonleiter (Skala)
  • Der Charakter wäre also nicht mehr Dur. (Auch nicht moll, sondern dorisch, was moll ähnlich klingt: bekanntes Beispiel: "Scarborough Fair")
  • Durch Vorzeichen lassen sich die Tonschritte korrigieren: # erhöht um einen Halbton, es wird ein -is an den Namen gehängt (b erniedrigt um Halbton; -es anhängen)
  • 2. zur 3. Note der Tonleiter sollte ein Ganzton-Schritt sein. E-F ist nur ein Halbton (keine Taste dazwischen). Das # erhöht das F zum Fis: E-Fis ist ein Ganzton
  • 3. zur 4. Note jetzt Fis-G ist wie gewünscht ein Halbton
  • 6. zur 7. H-C ist nur ein Halbton. Durch das Vorzeichen # wird das C zum Cis; H-Cis ist ein Ganzton
  • 7. Ton - jetzt Cis - zum 8. Ton D ist damit automatisch wie gewünscht ein Halbton-Schritt
  • Die D-Dur Tonleiter hat also zwei #-Vorzeichen: Fis und Cis (siehe auch außen um dem Quintenzirkel)

Technik: Einstieg ins Zupfen

Notation der Finger der rechten Hand: Daumen: D / p / +, Mittelfinger: M / i / •, Zeigefinger: Z / m / ••, Ringfinger: R / a / •••

Vorübungen:

  1. Daumenanschlag: Die Finger ruhen auf der hohen e'-Saite (oder g-, h- und e'-Saite) der Daumen (D) schlägt etwas seitlich ausgestreckt in kreisenen Bewegungen die tiefe E-Saite an.
  2. Daumenanschlag auf wechselnden Basssaiten: Wie 1. jedoch schlägt der Daumen im Wechsel die Saiten E - A - d - A - ... an. (Solange üben, bis die Saiten sicher und möglichst ohne hingugcken getroffen werden.) Variante: ||:E-A-d-E :||
  3. G-C-D-G dazu greifen
  4. Zeige- (Z), Mittel- (M) und Ringfinger (R) zupfen die g-, h- bzw. e'-Saite gleichzeitig an, während der Daumen auf der tiefen E-Saite ruht.
  5. Kombiniere Daumen und Finger
     e'|---R---||---R-R-|
     h |---M---||---M-M-|
     g |---Z---||---Z-Z-|
     d |=======||=======|
     A |=======||=======|
     E |=D=====||=D=====|
  6. Kombiniere Wechsel der Basssaite mit Finger
     e'|---R-R-|---R-R-|---R-R-||
     h |---M-M-|---M-M-|---M-M-||
     g |---Z-Z-|---Z-Z-|---Z-Z-||
     d |=======|=======|=D=====||
     A |=======|=D=====|=======||
     E |=D=====|=======|=======||
  7.      G-Dur | C-Dur | D-Dur  dazu Greifen

Mit Lied üben: Schneeflöckchen, Weißröckchen

5. Treffen (14. November)

Wiederholung:

Rock my Soul (musescore|pdf) 3-Stimmig im Kanon - Beim Anleiten von Gruppen ist es wichtig, selber mitsingen zu können. ;-)

  • den Wechsel (Sprung) G ↔ A, dabei kannst du dich am Mittelfinger (2) orientieren, der im zweiten Bund bleibt
  • die Akkordfolge Kadenz D-A-G-D
  • Lied: Dat du min leevsten büst (MuseScore einfügen!!!!!)

Notennamen:

  • Wie im Alphabet: A B C D E F G A (B heißt in Deutschland H) -> Moll-Tonleiter
  • Ein acht-Töne Abstand (Intervall) heißt Oktave und der Ton klingt so ähnlich, dass er den gleichen Namen bekommt.
  • Die gleichen Töne von C nach C gespielt -> Dur-Tonleiter
  • Ankerpunkte Merken: 1. Hilfslinie unten: C, Linie, um die sich der Violinschlüssel kringelt: G, darüber A ...
  • Die Klavier-Tastatur veranschaulicht: Die Noten liegen nicht gleich weit außeinander. schwarze Taste dazwischen -> Ganzton-Schritt; keine -> Halbton-Schritt
  • Entscheidend für den Charakter ist die Lage der Halbton-Schritte. Moll: 2-3, 5-6; Dur: 3-4, 7-8 (nicht der Anfangston vgl. 6. Treffen)

Quintenzirkel kennenlernen:

  • Drei nebeneinander stehende Buchstaben / Tonarten passen als Akkorde zusammen.
  • Wir kennen die Tonart D-Dur, -F-C-G-D-A-E-H- ihre Dur-Akkorde sind: Tonika: D, Dominante: A, Subdominante: G
  • Wir möchten Stücke in G-Dur spielen.
  • G-Dur nach oben drehen -B-F-C-G-D-A-E-
  • Wir lesen ab: Tonika: G, Dominante (rechts daneben): D, Subdominante (links daneben): C
  • Uns fehlt also der C-Dur Akkord

Neuer Akkord:

Wechsel G ↔ C geht ähnlich dem Wechsel G ↔ D: (Weg für (2), (3) ist kürzer und (1) woanders hin)

  1. Kleinen Finger (4) lösen
  2. Mittel-(2) und Ringfinger (3) als Einheit eine Saite runter setzen.
  3. Zeigefinger (1) im 1. Bund auf der 2. Saite (h-Saite) aufsetzen.
  4. C-Dur anschlagen :-) Zurück in umgekehrter Reihenfolge.

                                                      Töne
 e'|-----|----|--4|-- x(4)         e'|-----|----|---|-- e'
 h |-----|----|---|--         +(1) h |---1-|----|---|-- c
 g |-----|----|---|--              g |-----|----|---|-- g
 d |-----|----|---|--   (2)        d |-----|--2-|---|-- e
 A |-----|--2-|---|--   (2↑)(3)   >A |-----|----|--3|-- c
>E |-----|----|--3|--       (3↑)   E |-----|----|---|-- E
          G-Dur                              C-Dur

Auch der Wechsel C ↔ D geht ähnlich:

  1. Zeigefinger (1) lösen
  2. Mittel-(2) und Ringfinger (3) als Einheit drei Saiten höher springen.
  3. Zeigefinger (1) im 2. Bund auf der 3. Saite (g-Saite) aufsetzen.
  4. D-Dur anschlagen :-) Zurück in umgekehrter Reihenfolge.

 e'|-----|----|---|--    (2)       e'|-----|--2-|---|--
 h |---1-|----|---|-- x(1)↑(3)     h |-----|----|--3|--
 g |-----|----|---|--     | ↑ +(1) g |-----|--1-|---|--
 d |-----|--2-|---|--    (2)|      d |-----|----|---|--
>A |-----|----|--3|--      (3)    >A |-----|----|---|--
 E |-----|----|---|--             xE |-----|----|---|--
          C-Dur                              D-Dur

Üben: G-C-G, C-D-C, Kadenz: G-C-D-G (Tonika, Subdominante, Dominante, Tonika)

Lieder zum Üben:

  • Mein Hut, der Hat drei Ecken (C G G C) (musescore|pdf)
  • Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind ( | G G | G G | G C | G G | D D | G G | G G | C C | G G | G D | G G | )

4. Treffen (7. November)

Wiederholung: Lieder mit den Akkorden D- und A-Dur (MuseScore-Dateien zum Mitspielen siehe 2. und 3. Treffen)

G-Dur und Wechsel D ↔ G

  1. Von D-Dur ausgehend Zeigefinger (1) lösen, dabei Mittel-(2) und Ringfinger (3) liegenlassen.
  2. Mittel-(2) und Ringfinger (3) fliegen als Einheit über die Saiten bis zum anderen Ende.
  3. Mit dem kleinen Finger (4) im 3. Bund auf der e' Saite greifen. (Schwierig am Anfang, nicht aufgeben!)
  4. G-Dur anschlagen :-) Zurück in umgekehrter Reihenfolge.

                                                      Töne
 e'|-----|--2-|---|--
   (2)       e'|-----|----|--4|-- g'
 h |-----|----|--3|--
    ¦ (3)    h |-----|----|---|-- h
 g
|-----|--1-|---|--     ¦  ¦     g |-----|----|---|-- g
>d |-----|----|---|--     ↓  ¦    
d |-----|----|---|-- d
 A |-----|----|---|--
   (2) ↓     A |-----|--2-|---|-- H
xE |-----|----|---|--       (3)   >
E |-----|----|--3|-- G
          D-Dur                              G-Dur

Zu Hause üben:

  • Wechesl G ↔ D (mind. 200 x)
  • Lied: Ein Hase saß im tiefen Tal (musescore|pdf)
  • den Wechsel (Sprung) G ↔ A, dabei kannst du dich am Mittelfinger (2) orientieren, der im zweiten Bund bleibt
  • die Akkordfolge Kadenz D-A-G-D
  • Lied: Dat du min leevsten büst (MuseScore einfügen!!!!!)

3. Treffen (31. Oktober - Reformationstag)

Neues Lied: Ich geh' mit meiner Laterne (musescore|pdf)

D-dur und A-dur bilden zusammen mit G-Dur alle drei Dur-Akkorde der Tonart D-dur; zusammen mit E-Dur alle Dur-Akkorde der Tonart A-dur. Als Einschub haben wir den Akkord E-Dur gelern, befor wir uns in der folgenden Woche an G-Dur wagen.

E-Dur und Wechsel A ↔ E:

  1. Von A-dur ausgehend den Zeigefinger (1) lösen, dabei Mittel-(2) und Ringfinger (3) liegenlassen.
  2. Mittel-(2) und Ringfinger (3) fliegen als Einheit zwei Saiten weiter nacht oben.
  3. Mit dem kleinen Zeigefinger (1) im 1. Bund auf der g Saite greifen
  4. E-Dur anschlagen :-) Zurück in umgekehrter Reihenfolge.

                                                Töne
 
e'|-----|----|---|-- e'
 
h |-----|---3|---|-- c'      (3)
 
g |-----|--2-|---|-- a    (2) ↓
 
d |-----|-1--|---|-- e     ↓ (3)
>
A |-----|----|---|-- A    (2)
 
E |-----|----|---|-- E
          A-Dur

> Grundton des Akkords     x Saite nicht mit anschlagen
                    Töne (des Akkords)
 e'|-----|----|---|--
e'
 h |-----|----|---|--
h
 g
|---1-|----|---|-- gis
 d |=====|===3|===|==
e
 A |=====|==2=|===|==
H
>E |=====|====|===|==
E
          E-Dur      

Lied zum Üben: Abendstille überall


2. Treffen (24. Oktober)

Wiederholung: Haltung der Gitarre und linken Hand, D-Dur und das Lied Bruder Jakob im Kanon gesungen

A-Dur und Wechsel D ↔ A

  1. Von D-Dur ausgehend Zeige-(1) und Mittelfinger (2) lösen, dabei den Ringfinger (3) liegenlassen.
  2. Mit dem Ringfinger (3) auf der h-Saite aus dem 3. in den 2. Bund rutschen.
  3. Mit Mittel-(2) und Zeigefinger (1) im 2. Bund auf den (g- und d-) Saiten darüber greifen.
  4. Voilà: A-Dur :-) Zurück in umgekehrter Reihenfolge.

(Wahlweise 2. und 3. in der Reihenfolge tauschen; irgendwann flüssig in einer Bewegung)
                                                                                                                         Töne
 e'|-----|--2-|---|--
              e'|-----|----|---|-- e'
 h |-----|----|--3|--
  (3)rutscht  h |-----|---3|---|-- c'
 g
|-----|--1-|---|--      <-->    g |-----|--2-|---|-- a
>d |-----|----|---|--             
d |-----|-1--|---|-- e
 A |-----|----|---|--
            >A |-----|----|---|-- A
xE |-----|----|---|--             
E |-----|----|---|-- E
          D-Dur                              A-Dur

Möglichkeit zu Üben:

  1. Bei jedem Einzelschritt (siehe oben) anschlagen ||: 1 2 3 4 3 2 :||
  2. Schritte einzeln machen aber erst anschlagen, wenn der Akkord fertig ist D 2 3 4, A 2 3 4
  3. Lösen, rutschen, aufsetzten nicht mehr getrennt nacheinander sondern in einer fließender Bewegung.

In Noten und Tabulatur [TAB] sehen die Übungen 1. und 2. wie folgt aus. (Tabulatur stellt schematisch die Saiten dar, wobei die Zahlen bedeuten, in welchem Bund auf der Saite ein Finger aufgesetzt werden soll; nicht welcher Finger. In der zweite Zeile sind die Griffbrettdiagramme senkrecht dargestellt. Diese Variante ist auch üblich.)

Um beim Üben zu Hause Begleitung zu haben, ist das Programm Musescore wunderbar geeignet, welches du hier kostenlos herunterladen kannst. Du brauchst erst mal nur wenige Knöpfe kennen:

Lieder zum Üben:


1. Treffen (17. Oktober)

Wir haben uns vorgestellt und Namen von Teilen der Gitarre und der Saiten, stimmen mit Stimmgerät oder App, Haltung der Gitarre, typische Notation von Griffen, den Akkord D-Dur und Anschlagen gelernt. Dazu haben wir einen Kanon gesungen.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/a4/Classical_Guitar_labelled_german.jpg/220px-Classical_Guitar_labelled_german.jpgDie Bereiche zwischen den Bundstäben heißen: 1. Bund, 2. Bund, u. s. w.

Die Saiten der Gitarre heißen (von der tiefsten / oberen angefangen): Ein Anfänger der Gitarre hat (/braucht) Eifer ... Die Namen lohnen sich zur Kommunikation und zum Stimmen auswendig zu lernen. Achtung: International (und damit auf vielen Stimmgeräten) heißt H B.

Zum Stimmen der Gitarre kann ein Stimmgerät verwendet werden. Das erspart am Anfang viel Zeit und Frust und gibt es auch kostenlos als Smartphone-App. Eine empfehlenswerte ist:

  • Guitar Tuna - sehr schöne grafische Hilfen und viele extras rund ums Gitarre spielen (recht groß ~115 MB)

Haltung der Gitarre: Klassisch - Die nach innen gehende Wölbung "Taille" der Gitarre liegt auf dem linken Bein, das optimalerweise etwas erhöht steht. Die Zarge (Seite) der Gitarre liegt weiter unten auch auf dem rechten Bein auf. Außerdem ruht oben der rechte Unterarm auf ihr. Die Gitarre kann am Brustkorb angelehnt werden. So liegt sie sehr stabil an vier Punkten und es entsteht nicht das Gefül sie am Hals festhalten zu müssen. Westerngitarren haben in der Regel einen zu großen Korpus um noch angenehm zwischen den Beinen zu liegen und müssen daher auf dem rechten Bein liegen. Dabei empfiehlt es sich das rechte Bein überzuschlagen, da so die Gitarre etwas dichter und stabiler am Körper liegt.

Je aufrechter die Gitarre liegt, desto einfacher ist das Greifen. Wenn man also gearde so noch von schräg oben auf's Griffbrett gucken kann, ist das ein guter Kompromiss.

Als gute Ausgangspositon für die linke Hand liegt der Daumen etwa in der Mitte des Halses unter dem zweiten Bund. Die Hand nimmt tendenziell eine runde Form ein ("Tennisball halten") und zwischen dem Handballen und dem Gitarrenhals / Griffbrett bleibt etwas Platz. So müssen die Finger weniger stark eingeknickt werden. Es ist nicht nötig oder empfehlenswert die Gitarre am Hals festzuhalten. Auch ist es nicht empfehlenswerd den Daumen oben aufzulegen und die Hand "dranzuhängen". Die Fingernägel der linken Hand müssen kurz sein.

Die Finger der linken Hand werden ohne den Daumen durchnummeriert:

  1. Zeigefinger
  2. Mittelfinger
  3. Ringfinger
  4. kleiner Finger

Eine übliche Visualisierung / Notation von Akkorden / Griffen ist wie folgt. Dabei ist die unterste Linie (====) die oberste Saite der Gitarre bzw. die erste Saite, wenn man beim Spielen von oben darauf schaut.

> Grundton des Akkords     x Saite nicht mit anschlagen
                    Töne (des Akkords)
 e'|-----|--2-|---|--
fis'
 h |-----|----|--3|--
d'
 g
|-----|--1-|---|-- a
>d |=====|====|===|==
d
 A |=====|====|===|==
A
xE |=====|====|===|==
-
          D-Dur      

Beim Anschlagen nach unten empfiehlt es sich, die Seiten statt mit der Rückseite vom Daumen (dumpf und leise) lieber mit den Fingernägeln von Zeige- oder Mittel- und Ringfinger anzuschlagen. Nach oben hingegen mit dem Daumennagel.

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